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Anlässlich der Sichtung zum Preis der Besten vom 21. Bis 23. April in Kronberg wurde Dr. Evi Eisenhardt im Rahmen der Siegerehrung der Ponydressur am Samstag mit dem Deutschen Reiterkreuz in Silber geehrt. Die Allgemeinmedizinerin Dr. Evi Eisenhardt aus dem hessischen Rosbach-Rodheim ist seit ihrer Jugend in der Dressurszene zuhause. Zunächst als Reiterin, später als Richterin, Stiftungsvorsitzende und seit 2012 als Mitglied des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR). In diesen Funktionen hat sie sich vor allem der Nachwuchsförderung verschrieben, gewann sie doch selbst bereits als 16-Jährige ihre erste S-Dressur und erfüllte als 18-Jährige die Voraussetzungen für die Verleihung des Deutschen Reiterabzeichens in Gold. „Und dies war seinerzeit noch deutlich schwerer als heute, da Prüfungen auf diesem Niveau für Nachwuchsreiter damals viel seltener angeboten wurden als heutzutage“, betonte Heidi van Thiel. Dass sich den Nachwuchsreitern heute mehr Möglichkeiten bieten, ist nicht zuletzt der von Liselott Schindling-Rheinberger gegründeten Stiftung zur Förderung des Dressursports zu verdanken, deren Leitung Evi Eisenhardt nach dem Tode von Klaus Rheinberger im Jahr 2011 übernommen hat und die von Beginn untrennbar mit der erfolgreichen Piaff-Förderpreis-Serie verbunden ist. Einen Namen machte sich Dr. Eisenhardt vor allem aber als Richterin. Bereits 1989 wurde sie in den Kreis der internationalen Grand Prix-Richter aufgenommen und saß als Offizielle Internationale Dressurrichterin in den vergangenen 15 Jahren bei zahlreichen nationalen wie internationalen Championaten bis hin zu Weltreiterspielen und Olympischen Spielen am Richtertisch.

Eisenhardt Evi

Foto: Jan Reumann

 

 

 

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