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Viel Olympisches Gold glänzte beim 81. Internationalen Wiesbadener Pfingstturnier im Biebricher Schlosspark vor allem in den Dressur- und den Vielseitigkeitsprüfunngen. Das Vielseitigkeitsgold glänzte aber auch im Springparcourse, denn  Vielseitigkeits-Olympiasieger Michael Jung war auch wieder in den CSI4*-Springkonkurenzen äußert erfolgreich am Start. Dank der beiden Dressur-Mannschafts-Olympiasieger Dorothee Schneider (Louisdor-Preis-Qualifikation) und Sönke Rothenberger (Grand Prix Special-Tour) und den Springreitern Nicola Pohl (U25) und David Will (CSI4*) blieben gleich mehrere Siege in der Region. Holger Wulschner sicherte sich mit seinem Sieg im Großen Preis von Wiesbaden zugleich den Gewinn der dritten Etappe der DKB Riders Tour, während Isabell Werth die beiden Prüfungen der Kür-Tour dominierte. Bei der EM-Sichtung der Nachwuchsdressurreiter waren Semmieke Rothenberger, Lana Raumanns, Liselott Marie Linsenhoff, Nadine Krause und Tabea Schroer erfolgreich.

Wie wiederholt in den vergangenen Jahren überschattete eine Warnung vor schwerem Unwetter mit Gewitter, Starkregen, Sturmböen bis 100km/h und bis zu vier Zentimeter großen Hagelkörnern den Pfingstsamstag. Eine halbe Stunde vor Beginn ließ der Veranstalter gegen 13.15 Uhr die Prüfungen unterbrechen und bat die Gäste sich von den Bäumen zu entfernen und auf den Tribünen Schutz zu suchen. Am Ende blieb es bei einem heftigen Gewitter mit Starkregen, doch ein Blitzeinschlag nahe der Orangerie und dem Helferzelt, der einen der altehrwürdigen Schlosspark-Bäume spaltete, veranschaulichte die Gefahr, die von diesen Naturgewalten ausgeht. Nach einer dreistündigen Unterbrechung und der Verschiebung der Louisdor-Preis-Qualifikation auf den Pfingstsonntag konnten die Prüfungen auch auf dem Dressurviereck fortgesetzt werden. Im Springparcours war die Zwangspause erheblich kürzer ausgefallen und der Beginn des Geländerittes in der Vielseitigkeitsprüfung mit den letzten Hindernissen im Springstadion wurde nur um eine halbe Stunde auf 15.30 Uhr nach hinten verschoben. Die Vielseitigkeitsreiter waren sogar der Meinung, der Regen habe die Strecke durch den Schlosspark optimiert.

 

 

 

 

 

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