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Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden am langen Himmelfahrtswochenende auf der Anlage der Viernheimer Kutschengilde die Hessischen Meisterschaften der Zweispänner-Pferde und -Ponys sowie der Einspänner-Pferde ausgetragen. In allen Anspannungsarten blieb die Spannung um den Titel und die Podestplätze bis zum letzten Fahrer erhalten, gefragt waren starke Nerven und fahrerisches Können. Beim sonntäglichen Kegelfahren hatte Parcourschef Uwe Fuchs mit Schlangenlinien, Oxern, Wellen und Durchfahrten mit verringertem Maß alle Klippen und Schwierigkeiten eines Parcours der Klasse S mit eingebaut. Claudia Lauterbach ging hier als Siegerin hervor und sicherte sich damit den Bronzeplatz in der Meisterschaftswertung und den dritten Platz in der Kombinierten Wertung. Im Kampf um die Goldmedaille schenkten sich die WM-Teamkollegen Chladek und Lauterbach nichts: Souverän ließ Lauterbach seine Stärken spielen und fuhr fehlerfrei in der Zeit nach Hause, Chladek hatte als letzter Fahrer dann ein Bällchen und fiel knapp auf den Silberrang hinter Dieter Lauterbach, der auch die Gesamtwertung der Einspänner-Pferde gewann, zurück. Bei den Zweispänner-Ponys umfasste das Starterfeld insgesamt 22 Gespanne, davon acht aus Hessen. Am Ende hatte Thomas Tischer das nötige Glück auf seiner Seite und wurde Hessenmeister der Zweispänner-Ponys. Auf dem Silberrang folgte Dennis Hiller, der mit mittelprächtiger Dressur gestartet war und dem eine gelungene Aufholjagd mit guten Ergebnissen im Marathon und im Hindernisfahren gelang. Mit ebenfalls einem guten Kegelfahren, Platz vier mit nur 3,73 Fehlerpunkten, gelang es Christian Hechler, noch den Bronzeplatz auf dem Podest zu erfahren, nachdem Vorjahressieger Sven Böcking mit zwölf Fehlerpunkten selbiges um 0,24 Punkte verpasste.

Titelverteidigerin Elena Engel schaffte es auch in diesem Jahr, die Meis-terschärpe nach Nordhessen zu holen – es ist ihr insgesamt vierter Titel bei den Zweispänner-Pferden. Mit einem Start-Ziel-Sieg waren die Titelverteidigung sowie der Sieg in der Kombinierten Wertung eigentlich auch zu keinem Zeitpunkt in Gefahr: Am Ende waren es nach dem Dressursieg, Platz vier im Marathon und Platz zwei im abschließenden Hindernisfahren ganze sieben Punkte Vorsprung. Bernhard Rudolph, der die letzte Teildisziplin noch gewinnen konnte, erreichte den Silberrang und damit Platz zwei in der bundesweiten Gesamtwertung. Nachdem er zuletzt mit seinen Dressurergebnissen haderte, lief es in Viernheim mit Platz zwei sehr gut. Mit knapp zwei Punkten weniger war ihm Ewald Jakobi ganz dicht auf die Pelle gerückt und sicherte sich den Bronzerang sowie Platz drei in der Kombinierten Wertung bei den Zweispänner-Pferden.

 

Endergebnis HM Einspänner Pferde

Endergebnis HM Zweispänner Pferde

Endergebnis HM Einspänner Pferde

 

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