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  Gold, Silber und Bronze nach Hessen
Dressur

Dort zu reiten, wo vor wenige Wochen beim CHIO Aachen die Besten der Welt ihren Abdruck hinterlassen haben, war für viele Teilnehmer der Deutsche Jugendmeisterschaften ein Traum. Über 600 Sportler gingen vom 8. bis zum 10. September auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers in den Disziplinen Springen, Dressur und Voltigieren an den Start. Für Hessen waren die Deutschen Meisterschaften mit drei Medaillen ein Sensationserfolg. Die Goldmedaille holte Mannschaftseuropameisterin Semmieke Rothenberger und ihre Stute Dissertation. Schon früh zeichnete sich die Führungsrolle der Achtzehnjährigen bei den Jungen Reitern ab. Mit einem Gesamtergebnis von 232,413 Punkten war der Vorsprung der Amazone damit beträchtlich. Für Laura Ihring (Androdine) wurde es Rang 35. Bei den Junioren brachten Lana Raumanns und ihr Wallach Feodor Nymphenburg aus Hessen sehr konstante Leistungen und waren mit knapp 70 Prozent und darüber immer weit vorne platziert. In der Endabrechnung wurde es der sechste Platz. Für die Hessenmeisterin Nadine Krause und Dancer verlief die erste Prüfung nicht wie geplant. Am zweiten Tag lief aber alles sehr gut. Hier kam das Paar mit 69,47 Prozent auf den sechsten Platz. So wurde es für die Studentin des Internationalen Managements „nur“ der vierzehnte Rang im Gesamtergebnis. Den Ponyreiterinnen blieb der Einzug ins Finale verwehrt: Für Michelle Heinsch mit Schierensee´s Don´t do it wurde es Rang 29. Hessenvizemeisterin Isabelle Rüdiger (Kaiser Franz) wurde abgeklingelt. Die Richter sahen bei der Hinterhand eine Ungleichmäßigkeit. Seit zehn Jahren ist das Bundesnachwuchschampionat in die DJM integriert. Obwohl aus den Platzierungen herausgefallen, schafften es Hannah Schaffler und Supreme Court aus Hessen auf einen tollen sechsten Rang in der Gesamtwertung.

Springen

Die Springreiter hatten mit den Widrigkeiten des Wetters in Aachen besonders zu kämpfen. Loren Hähner (Landjego) und Nico Sauer (C´est la vie) konnten sich nicht für das Finale qualifizieren. Sie kamen auf Platz 22 und 28. Einen fantastischen Erfolg durfte Anna-Maria Grimm mit ihrem Wallach Meteor bei den Juniorenspringen feiern. Nach zwei fehlerfreien Runden an den ersten beiden Wertungstagen, qualifizierte sich das Paar für das finale S**-Springen mit zwei Umläufen. Am Ende standen nach vier schweren Springen 8,29 Punkte auf ihrem Konto, was für die Silbermedaille reichte. Mit tollen Ergebnissen schnitt auch Riana Eisenmenger auf der erst achtjährigen Stute Coralie ab. Immer platziert und beim finalen S**-Springen sogar auf dem zweiten Platz, lag sie mit 10,26 Punkten im Ranking am Ende auf dem siebten Platz. Platz 27 wurde es für Celine Frieß (Careful), Platz 36 für Ilena Kilian (Acuero), Platz 52 für Elisa Held (Connor). In der Children-Tour schnitt Elias Hohler (Contessa) am besten ab und kam auf einen guten 13. Platz. Für Antonia Kircher (Aleqs) wurde es Rang 23, Nina Sophie Ernst (Compassion) landeten auf Platz 35. Dieses Mal hatte im Ponylager alles gestimmt: Leonie Gruber (My Midnight Lady) holte bei der DJM die Bronzemedaille bei den Ponyreitern. In den ersten beiden Springen blieb sie ohne Abwurf, kam auf den zweiten sowie vierten Platz und bildete damit die Grundlage für das Finale. Hier erlaubte sie sich zwar in beiden Umläufen jeweils einen Fehler, doch am Ende reichte das Ergebnis für Bronze. Für Leonie geht in diesem Jahr die Ponyzeit zu Ende. Eine, die noch zwei Jahre vor sich hat, ist die Schwester Sarah Gruber. Sie bildete mit Kansas das Schlusslicht im Ranking. Verletzungsbedingt konnte sie nicht alles so abrufen, wie es wollte und war aber froh bei der DJM dabei sein zu dürfen.                                                                                                               Ariane Gilgenberg-Hartung

Ausführliche Infos zur DJM in Aachen und schöne Fotos unserer erfolgreichen Reiter im nächsten PFERDESPORT Journal.

 

 

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