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Wie berichtet, erkrankte kürzlich in einem Pensionsstall unweit von Frankfurt ein Pferd an Herpes. In den Folgetagen fieberten nach und nach einige andere Pferde des Bestandes, sodass Tupferproben zur Analyse in ein Labor geschickt wurden. Drei Untersuchungsergebnisse, die erfreulicherweise negativ sind, liegen jetzt vor. Bei drei weiteren Proben steht das Ergebnis noch aus.

Ein negatives Untersuchungsergebnis bedeutet, dass zum Zeitpunkt der Probenentnahme kein Virus ausgeschieden wurde. Die Krankheit kann aber dennoch zum Ausbruch kommen, weshalb mehrmals tägliche Fiebermessungen und Quarantänemaßnahmen ratsam sind. Als unbedenklich gilt ein Stall erst, wenn vier Wochen nach der letzten Erkrankung kein Fall mehr aufgetreten ist.

Auch wenn sich die Situation wieder entspannen sollte, unabhängige Virologen raten angesichts des dramatischen Krankheitsverlaufs und wegen hoher wirtschaftlicher Schäden dringend zu einer Impfung gegen Herpes. Ausreichenden Schutz gibt es jedoch nur, wenn der gesamte Bestand regelmäßig alle sechs Monate geimpft wird. Stallbetreiber sollten hierauf bestehen und nach Möglichkeit einen festen Impfzyklus für alle eingestellten Pferde vorgeben.

Die Hessische Tierseuchenkasse gewährt zu jeder Impfung eine Beihilfe von 10 Euro. Ein entsprechendes Antragsformular kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden: http://www.hessischetierseuchenkasse.de/download/antraege/12%20EHV1.pdf.

Für die bevorstehenden Feiertage und das neue Jahr wünschen wir alles erdenklich Gute bei einem hoffentlich gesunden Pferdebestand!

Robert Kuypers

Geschäftssführer

Pferdesportverband Hessen

Wilhelmstr. 24, 35683 Dillenburg

Tel.: 02771/8034-15, Fax: -20

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