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Im Laufe des Monats Dezember haben wir einige Male darüber berichtet, dass in einem Pensionsstall unweit von Frankfurt eine Stute an Herpes erkrankte. Bei weiteren Pferden des Bestandes wurden in den Folgetagen erhöhte Fieberwerte gemessen und Tupferproben zur Untersuchung in ein Analyseinstitut geschickt. Nachdem auch das letzte Untersuchungsergebnis negativ war, besteht die Hoffnung, dass das EHV-1-Virus bei keinem weiteren Pferd zum Ausbruch gekommen ist.

Wegen der langen Inkubationszeit kann Entwarnung aber erst in zwei Wochen gegeben werden. Der betroffene Betrieb erhält die freiwillige Quarantäne so lange aufrecht.

Wegen des dramatischen Krankheitsverlaufs, der bei Herpesausbruch zu erwarten ist, und bei der betroffenen Stute beobachtet werden musste, empfehlen unabhängige Virologen dringend eine Impfung gegen Herpes, die Inhaber von Pferdebetrieben in ihren Ställen durchsetzen sollten. Bestandsimpfungen haben im Abstand von sechs Monaten zu erfolgen und werden von der Hessischen Tierseuchenkasse mit 10 Euro je Impfung bezuschusst.

Robert Kuypers

Geschäftsführer

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