Menü

WEG (Springen/Dressur/Vielseitigkeit/Fahren/Distanzreiten/Reining/Voltigieren/Para-Dressur) vom 11. bis 23. September in Tryon/USA
Zum zweiten Mal nach 2010 ermitteln Pferdesportler der Disziplinen Dressur und Para-Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Fahren, Voltigieren, Reining und Distanzreiten ihre Weltmeister in den USA. Standort des hippologischen Topevents ist das neue Pferdesportzentrum in Tryon in North Carolina. Die Eröffnungszeremonie findet am 11. September statt und bereits einen Tag später starten die Distanzreiter frühmorgens am Mittwoch, 12. September, auf ihre 160 Kilometer lange Strecke. Auch für die Reiner geht es in Tryon am 12. September im Team-Wettbewerb um die ersten Medaillen. Die besten Reiter qualifizieren sich für das Einzel-Finale am Samstag, 15. September. Die deutschen Reiner reisen als Vize-Weltmeister nach Tryon, denn bei den Weltmeisterschaften 2016 in Givrins in der Schweiz verpassten sie nur knapp die Goldmedaille und holten Silber. Auch in der Einzelwertung gab es Silber: Grischa Ludwig wurde mit seinem Quarter Horse-Hengst Whiz Im Smart Vize-Weltmeister. Ebenfalls in der ersten Woche ermitteln auch die Dressurreiter ihre Meister. Ob das deutsche Team seine Goldmedaille von Caen 2014 verteidigen kann, entscheidet sich am Mittwoch, 13. September. Einen Tag später fällt die Einzelentscheidung im Grand Prix Special. Dort werden die Karten auf jeden Fall neu gemischt, denn Doppel-Weltmeisterin Charlotte Dujardin hat ihren Valegro aus dem Sport verabschiedet. Den krönenden Abschluss der Dressur macht wie immer die Kür, die am Sonntag, 16. September, ausgetragen wird. An diesem Tag fällt im abschließenden Springen auch die Team- und Einzelentscheidung in der Vielseitigkeit. Ihr vorausgegangen sind zwei Tage mit Dressur und der Geländeritt am Samstag, 15. September. Für die deutschen Reiter gilt es hier sowohl Team-Gold als auch Einzelgold und Silber zu verteidigen. Vor vier Jahren löste Sandra Auffarth mit Opgun Louvo ihren Teamkollegen Michael Jung an der Spitze ab. Er siegte mit La Biosthetique Sam 2010 in Kentucky und wurde in Caen mit fischerRocana FST Zweiter. Die zweite Woche beginnt am Dienstag, 18. September, mit den ersten Medaillenentscheidungen in Para-Equestrian. Nach neuem Austragungsmodus machen die Einzelentscheidungen in den fünf Behinderten-Grades den Anfang. Am Donnerstag und Freitag geht es dann um die Frage, wer Mannschaftseuropameister wird und ob es erstmals einer anderen Nation gelingen wird, die Briten von ihrem Gold-Stammplatz zu verdrängen. Wie in der Regel-Dressur beschließt die Kür auch die WM der Para-Dressurreiter. Sie findet am Samstag, 22. September, statt. Die Springreiter beginnen am 19. September wie gewohnt mit dem Zeitspringen. Am 21. September folgt die Mannschaftsentscheidung nach zwei Umläufen. Die Einzel-Medaillen werden am letzten Tag der WEG vergeben. Lediglich das Finale mit Pferdewechsel entfällt nach dem neuen Reglement. Einzel-Weltmeister im Springen wird derjenige, der über alle Tage hinweg am wenigsten Strafpunkte gesammelt hat. Parallel zu den Springreitern treten die Voltigierer zu ihren Titelkämpfen an. Vor vier Jahren triumphierte das Team Neuss bei den Weltreiterspielen in der Normandie, außerdem gewannen Pia Engelberty und Torben Jacobs Silber im Pas de Deux und Erike Oese im Einzelvoltigieren. Vor zwei Jahren sicherten sich Kristina Boe sowie das Duo Jannika Derks und Johannes Kay jeweils die Silbermedaille, Jannis Drewell gewann Bronze. Den Abschluss der Weltreiterspiele 2018 machen die Fahrer. Sie fahren am letzten Wochenende um ihre Medaillen. Drei deutsche Vierspännerfahrer dürfen nach Tryon in die USA reisen. Wer das sein wird, entscheidet sich nach dem individuellen Sichtungsweg in Absprache mit Bundestrainer Karl-Heinz Geiger und der Pflichtsichtung bei den Deutschen Meisterschaften Mitte August in Donaueschingen. 2014 in Caen gewannen die deutschen Vierspännerfahrer Christoph Sandmann, Michael Brauchle und Georg von Stein Silber.
Informationen:
www.tryon2018.com und www.pferd-aktuell.de/weltreiterspiele

Zum Seitenanfang