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Jüngste Nachrichten aus dem Turnierstall
in der Wetterau lassen hoffen,
dass die Krankheit dort bald überwunden ist.

Jüngste Nachrichten aus dem Turnierstall in der Wetterau lassen hoffen, dass die Krankheit dort bald überwunden ist. Augenblicklich befinden sich nur noch drei Pferde in Quarantäne; zwei von ihnen werden auf dem Außenplatz und im Gelände geritten, ein drittes, älteres Pferd wird geführt.

In etwa zwei Wochen soll bei allen Pferden nochmal ein Nasentupfer genommen und untersucht werden, um sicherzugehen, dass sich keine Virusausscheider mehr unter den Pferden befinden.

Durch konsequente Hygiene- und Quarantänemaßnahmen des Stallbetreibers scheint es gelungen zu sein, eine Ausbreitung auf andere Ställe zu verhindern. Dennoch wird man sich daran gewöhnen müssen, dass Herpes lokal begrenzt immer mal wieder bei Pferden mit geschwächtem Immunsystem mit entsprechenden Folgen auch für Kontaktpferde ausbricht. Eine prophylaktische Impfung, die alle Pferde des Bestandes umfassen muss, ist Teil betriebshygienischer Maßnahmen und wird deshalb dringend empfohlen. Wenn ein geimpftes Pferd trotzdem erkrankt, nimmt die Krankheit in der Regel einen leichteren Verlauf.

Die Hessische Tierseuchenkasse (HTSK) gewährt Pferdehaltern zu jeder Herpesimpfung (zwei Impfungen pro Jahr sind notwendig) eine Beihilfe von 10 Euro pro Impfung. Pferdehalter ist in der Regel der Betreiber des Pensionsstalles. In einigen Fällen sind Eigentümer und Halter identisch, beispielsweise, wenn die Pferde im eigenen Stall untergebracht sind.

Die Beihilfe kann auf diesem Formular beantragt werden und wird gewährt, wenn der ganze Pferdebestand geimpft wird, was vom behandelnden Tierarzt zu bestätigen ist. Wenn mehrere Tierärzte im Stall behandeln, sollte für jeden Tierarzt ein separates Formular verwendet werden. Die gesammelten Formulare sollte der Tierhalter erst am Jahresende (November/Dezember) bei der HTSK einreichen.

Robert Kuypers
PSV Hessen

 

 

 

 

 

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